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Team der MKG Heugel in Moers

Knochenaufbau im Kiefer: Behandlung

Kieferknochen und Zahnfleisch bilden einen wichtigen Teil des Zahnhalteapparates. Gleichzeitig absorbieren sie viel von dem enormen Druck, der beim Zubeißen entsteht. Dieser Druck ist zugleich Stimulanz: Zahnwurzeln übertragen ihn in den Kieferknochen, wo er das Bilden der Knochenzellen anregt und Kiefersubstanz sowie natürliche Stabilität sichert. Das Nachwachsen von Kieferknochenmasse funktioniert bei gesunden, jüngeren Menschen reibungslos. Etwa ab dem 35. Lebensjahr bleibt die Produktion neuen Knochenmaterials aber immer mehr hinter altersbedingt einsetzendem Knochenschwund zurück. In solchen Fällen kann ein Knochenaufbau notwendig werden.

Natürlicher Knochenabbau und weitere Gefahren für den Kieferknochen

Altersbedingt kommt es zu individuell verlaufendem Knochenabbau, den verschiedene Faktoren beschleunigen. Nach einem Zahnverlust oder durch das längere Tragen einer Prothese fehlt dem Kieferknochen die Anregung zum Wachstum durch die Zahnwurzel und er bildet sich zurück. Um Patienten mit festem, implantatgetragenem Zahnersatz zu versorgen, ist der Knochenabbau dann meist zu groß.

Hier ist ein erfahrener Zahnarzt gefragt, der Implantologie wie Kieferchirurgie beherrscht. Mit dem Knochenaufbau bereitet er zunächst das Einsetzen der Zahnimplantate vor. Denn diese gleichen nicht nur ästhetisch und funktional echten Zähnen – sie stellen auch vergleichbare Ansprüche und verlangen nach stabilem Halt im Knochen.

Mehr zu Zahnimplantaten

Zahnimplantate lassen sich direkt in den Kieferknochen einsetzen. Das eigentliche Implantat übernimmt dabei die Funktion einer natürlichen Zahnwurzel. Es wächst nach einer Einheilungszeit mit Aufbau und Zahnkrone bei Einzelzähnen zum festen Zahnersatz heran, der von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden ist. Gleichzeitig sind Zahnimplantate in der Lage, Prothesen zu fixieren.

Die Unannehmlichkeiten einer losen Prothese gehören dann der Vergangenheit an. Moderne Zahnimplantate aus Titan oder Keramik zeigen gute Materialeigenschaften für diese Zwecke. Sie sind stabil, langlebig und biokompatibel. Innerhalb weniger Wochen verwachsen sie fest mit dem Kiefer. Damit genügend Knochenzellen für diesen zuverlässigen Halt auf dem Implantat anhaften, benötigt das Zahnimplantat eine mindestens zwei Millimeter starke Knochensubstanz. Fehlt natürliche Grundlage, schafft ein Spezialist für Knochenaufbau diese Basis künstlich.

Knochenaufbau, Zahnimplantat und Kosten

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen trotz vielfältiger Vorzüge von Implantaten gegenüber Zahnersatz die Kosten für Zahnimplantate nur in Höhe des Festzuschusses für die Regelversorgung. Patienten ohne entsprechende Zahnzusatzversicherung tragen weitere Kosten, wie auch beim Knochenaufbau, als Eigenleistung. Diese Investition in festen, natürlich wirkenden Zahnersatz lohnt sich aber auch wirtschaftlich. Denn Zahnimplantate bieten bei sorgfältiger Zahnpflege und Prophylaxe-Untersuchungen durch den Zahnarzt zuverlässigen Zahnersatz bis ins hohe Alter.

Mehr Informationen zu Kieferchirurgie und Knochenaufbau für Implantate erhalten Sie in der MKG-Praxis Heugel bei Ihrem Facharzt für Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgie in Moers. Holen Sie sich gleich Ihren Termin.

Knochenaufbau für Implantate

Wenn eine oder mehrere Lücken in der Zahnreihe geschlossen werden sollen, dann sind Zahnimplantate die beste Wahl. Nicht immer sind die Voraussetzungen für das Einsetzen eines Zahnimplantats jedoch gegeben. In einigen Fällen reicht die Knochenmasse nicht aus, um einen ausreichenden Halt sowie Stabilität zu gewährleisten. Ist zu wenig Knochenmasse vorhanden, findet das Implantat keinen Halt und kann nicht richtig einheilen. Schwerwiegende Komplikationen können die Folge sein, wenn Knochenhöhe und Knochenbreite nicht ausreichen. Mithilfe des Knochenaufbaus durch einen Kieferchirurgen erhält der Knochen wieder mehr Substanz.

Wann ist ein Knochenaufbau des Kiefers notwendig? 

Ein Knochenaufbau ist allerdings nicht in jedem Fall notwendig. Häufig ist der Knochenaufbau dann erforderlich, wenn eine oder mehrere Zahnlücken über einen längeren Zeitraum nicht mit einem Zahnersatz versorgt wurden. Wird der Knochen nicht genutzt und belastet, baut er sich ab. Für den Einsatz eines Implantats wird dieser Knochen wieder benötigt. Im Rahmen der Kieferchirurgie werden Knochenersatzmaterialien eingebracht, an welchen sich natürlicher Knochen wieder anlagern kann. Sobald der Knochen wieder genug Masse hat, kann der Kieferchirurg das Implantat einsetzen.

Der Behandlungsablauf beim Knochenaufbau für Implantate

Die Kieferchirurgie kennt verschiedene Methoden zum Knochenaufbau für Implantate. Benötigt ein Implantat nur wenig zusätzliche Knochenmasse, erfolgt der Knochenaufbau einzeitig, also zusammen mit dem Setzen des Implantats. Ansonsten – auch beim Knochenaufbau im Unterkiefer mittels Knochentransplantation – ergeben Knochenaufbau und Implantation zwei Behandlungstermine im Abstand der Einheilungszeit.

Vorbereitungen für den Knochenaufbau

Vor dem eigentlichen Knochenaufbau fertigt der Spezialist für Knochenaufbau Röntgenaufnahmen vom Kiefer an und führt eine volumentomographische Untersuchung durch. Auf diese Weise stellt man in der Spezialpraxis MKG in Moers fest, ob ein Knochenaufbau für das Implantat überhaupt notwendig ist oder nicht. Anschließend wird geplant, wie der Knochen aufgebaut und welches Material zum Einsatz kommen soll. Nach Abschluss der Planung folgt die Behandlung.

Ablauf der Knochenaufbau-Behandlung

Der Knochenaufbau im Oberkiefer wird mit einem Sinuslift vom Zahnarzt minimalinvasiv durchgeführt. Der Kieferchirurg öffnet das Zahnfleisch in dem Bereich, in welchem das Knochenaufbau-Implantat eingebracht werden soll. Dabei hebt dieser die Membran zwischen Oberkiefer und Nasennebenhöhle behutsam an. Den entstandenen Hohlraum füllt der Spezialist für Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterial, das in rund einem Dreivierteljahr mit den natürlichen Knochenzellen verwächst. Mit einer künstlichen Membran wird der Bereich wieder verschlossen und der Prozess der Einheilung beginnt. Im Anschluss an die Heilungszeit wird das Implantat gesetzt.

Knochenaufbau im Ober- und Unterkiefer

Wird ein Knochen im Ober- oder Unterkiefer nicht belastet, baut der Körper diesen ab. Sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer findet Knochenabbau statt. Die Art des Abbaus unterscheidet sich jedoch. Im Oberkiefer nimmt zunächst die Breite des Knochens ab. Erst später verliert er an Höhe. Im Oberkiefer muss der Knochen daher sowohl in der Breite als auch in der Höhe aufgebaut werden.

Muss ein seitlicher Knochenaufbau im Oberkiefer erfolgen, so nennt man dies Sinuslift. Beim Sinuslift wird ein seitliches Knochenfenster geöffnet, die Membran zwischen Kiefer- und Nasenhöhle wird durchtrennt und im entstandenen Freiraum wird Knochenersatzmaterial eingebracht. Im Unterkiefer verliert der Knochen durch Nichtnutzung vor allem an Höhe. Hier konzentriert man sich auf den Aufbau der Knochenhöhe.

Die Einheildauer beim Knochenaufbau

Beim einzeitigen Verfahren muss man keine Wartezeit zwischen Knochenaufbau und Setzen des Implantats einhalten. Denn: Knochenaufbau und Einsetzen des Implantats finden während eines einzigen Eingriffs statt. Der notwendige Knochenaufbau darf hier jedoch nicht zu groß ausfallen.

Beim zweizeitigen Verfahren wird das Implantat erst eingesetzt, wenn der Knochen aufgebaut ist. Dies kann bis zu sechs oder neun Monate dauern. In dieser Zeit lagert der Körper natürliches Knochenmaterial an dem zuvor als Gerüst eingebrachten Knochenersatzmaterial an.

 

Haben Sie Fragen zum Knochenaufbau im Ober- oder Unterkiefer? Im Rahmen der Implantologie beraten wir Sie gerne in unserer Spezialpraxis für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Moers.

 

Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie
Dr. Dr. Philipp C. Heugel

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